ramon lehmann

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    Mit 16 habe ich begonnen, die Welt durch den Sucher zu betrachten. Seit dem versuche ich unablässig, Neues und Faszinierendes in meiner Umgebung zu entdecken – das mir ohne die Sicht durch den Sucher verborgen geblieben wäre. Es ist ein langjähriger Prozess, das Auge für hübsche Dinge zu schulen, die irgendwo und irgendwann auf ihre Entdeckung warten. Neben den Dingen selbst finden sich ständig neue, noch bessere Sichtweisen, ein Objekt abzulichten. Ich versuche, die Dinge nicht zu suchen - Ich lasse sie mich finden. Ein Kornfeld, an dem ich mit dem Bus vorbeifahre, ein Schmetterling auf verworrenen Pfaden, der sich seinen Weg durch das grünbraune Dickicht einer Baumkrone bahnt: Es sind kleine, unscheinbare Dinge, die einen in einem Moment von Ruhe und Einsicht plötzlich anspringen. Viele Fotos entstehen aus emotionalen Momenten, die ich durchlebe. Oder durch spontane Ein-/An-/Aus- und sogar Unfälle…

    Ausbildung
    Studium an der Schule für Gestaltung Bern als Foto-Designer 2010-2013

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    Menschen im Fokus der Gesundheit
    Schnee von gestern - Wasser von morgen

    <<Menschen im Fokus der Gesundheit>>

    Konzept

    Das Magazin behandelt Themen, die uns lebende Menschen betreffen und immer wieder begleiten.
    Doch die Bilder wirken kalt und tot. Das Magazin versprüht einen klinischen Touch und verbreitet
    Pessimismus – gerade, als würden wir alle bereits mit einem Fuss im Grab stehen. Die Bilder und
    deren Motive sind lieblos ausgewählt und vermitteln plumpe Klischees der per se tiefgründigen
    Themen.

    Aber in diesem Magazin geht es um Menschen, denn Menschen sind es, die um uns herum leben.
    Ich versuche mit den neuen Bildern und einem entsprechenden Layout der Thematik Leben
    einzuhauchen: Der lebende und leibende Mensch, das Gesunde, das Schöne und Lebendige de
    r Menschen hervorzuheben, indem den Abbildungen ein positiver Grundton verliehen wird. Die Bilder
    sollen das Leben und die dazugehörigen Gefahren auf eine alltäglich menschliche Art illustrieren.

    Ich verzichte bewusst auf die einleitend geschilderten Motive, die vornehmlich oberflächliche
    Plattitüden bedienen, auf die Vermittlung von Klischees abgestimmt sind und eine kühle
    Atmosphäre inszenieren. Es geht um uns, die lebenden Menschen, von denen wir wesentlich mehr
    Wissen und Ahnung haben, als vom Tod, der seinerseits schon seit jeher etwas Metaphysisches an
    sich trug, und woran sich die Wissenschaft bis zum heutigen Tag vergeblich die Zähne ausbeisst.

    Einige Gedanken und Ideen zur Vorgehensweise: Ich verzichte auf das kalte und helle Licht, das die
    Bilder jeden Charakters und aller Emotionen beraubt. Wenn es um Menschen geht, sind immer
    Emotionen und Gefühle im Spiel. Die Bilder sollen uns anregen und uns auf einem kurzen Weg
    berühren; sie sollen sozusagen einen sogenannten "Me too"-Effekt auslösen, der uns letztlich
    innerhalb einer Gemeinschaft verbindet.

    Die Begegnung aber mit dem Tod, dem Sterben und dem Nachlassen der körpereigenen Funktionen,
    dem Abbau der geistigen und physischen Leistungsfähigkeit wird eintreten – früher oder später.

    Doch solange wir gesund sind – und dies notabene quasi als Gut des Wohlstands in Diskussionen,
    Gesprächen und Small-Talks teilen können, und uns demzufolge für die Gesundheit interessieren,
    brauchen wir keine mit bedrohlicher Stimmung geladenen Bilder, die uns mit negativer Motivation
    infiltrieren: Sie suggerieren Gesundheit als etwas Verspielbares, und ist sie einmal verspielt, bringt sie
    für das Individuum stets ein meist unabwendbares Übel mit sich.

    An die Stelle menschlicher Gemeinsamkeiten treten fatalistische Prophezeiungen. Gesundheit soll
    nach den Bildern, die ich ersetzen möchte, eins sein mit den Worten "Medikamente", "Krankenhaus"
    und "Schmerzen". Aber die einzigen, die davon vermutlich profitieren, sind die Branchenleader,
    wenn die Magazine der Pharmaindustrie versuchen, uns zu vermitteln, Gesundheit sei ein Synonym
    für Medikament.

    Mit dieser Arbeit soll zuletzt gezeigt werden, dass noch kein Krieg durch optische Hetze gewonnen
    wurde, und so wenig das zu Vermeidende über das Erreichbare siegen kann, so wenig täuscht
    das Jenseitige der Negativität das Diesseitige des menschlichen Auges.
     

    Bilder Übersicht

                        

     

    <<Schnee von gestern -
    Wasser von morgen>>

    Konzept

    Schnee ist verägnglich, wird zu Wasser, wenn er schmilzt. Darum ist der Schnee von gestern das Wasser von morgen. Doch auch Wasser bleibt nicht ewig Wasser. Es fliesst, rinnt, verdampft und sickert – und vieles mehr. Wie alles Leben, befindet sich das Wasser in einem immerwährenden Zyklus. In meinem Projekt versuche ich, diesen unendlichen Kreislauf in Momentaufnahmen zu bannen. Das Wasser von morgen ist immer und überall. Auch im menschlichen Alltag, meist, ohne dass wir dies je bewusst wahrnehmen. So wie Schnee vergänglich ist und fortlaufend in andere Aggregatzustände wie Eis oder Wasser übergeht, verändert sich der menschliche Körper, dessen tägliches Funktionieren in einer Art Wechselbeziehung steht mit dem Element Wasser in seinen verschiedenen Zuständen. Weil der Zyklus des menschlichen Lebens sichtbarer ist als jener des Schnees, dienen sie als Medium. Aber das Medium Mensch ist nicht bloss ein Instrument, um Kreisläufe zu visualisieren. Es ist mehr: Das Medium Mensch ist Spiegelbild des ewigen Lebens, ist Bindeglied einer Kette von Prozessen und Wandlungen, die es von der Unsichtbarkeit ins visuelle Bewusstsein überführt.

    Bilder Übersicht




  • referenzen

    referenzen

    Andrea Marti Klangtherapie
    christin-a textiles und mehr
    EDEN AU LAC Hotel Zürich
    HUTNADJA Kopfbedeckung aller Art
    Linda Saurer Theater & Kunst
    Loose Connection Thuner Band
    Nicole M. Bürki Portrait fär das Magazin "Schweizer Journalist"
    PALACE LUZERN Hotel Luzern
    Thuner Tagblatt Zeitung
    Torsten Götz Executive Chef des cuisines VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa
    Universitätsbibliothek Bern Mitarbeiter Portraits
    Universität Bern Bibliothek Anglistik Bibliothek Bilder Impressionen & Auftritt
    VICTORIA-JUNGFRAU COLLECTION
    VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel SPA Hotel Interlaken

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    Address

    ramon lehmann
    photographer
    allmendstrasse 46,
    3600 thun, switzerland.

    phone: +41 (0)33 221 65 29
    mobile: +41 (0)78 820 43 79
    E-mail: info@ramonlehmann.ch

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